Erodieren / EDM-Verfahren

Die Lösung für höchste Präzision, komplexe Geometrien, beste Oberflächen und besonders enge Toleranzen: Erodieren. Mit der Funkenerosion lassen sich leitfähige Werkstoffe beliebiger Härte bearbeiten. Dank moderner Draht- und Senkerodieranlagen fertigen wir Bauteile schnell, kostengünstig und energieeffizient.

Warum Erodieren die richtige Wahl ist

Wo zerspanende Verfahren bei sehr komplexen Formen und harten Materialien an ihre Grenzen stoßen, erreichen wir mit modernen EDM-Verfahren (Draht- oder Senkerodieren) herausragende Ergebnisse. Die Toleranzabweichungen betragen beim Erodieren nur wenige tausendstel Millimeter.

Wir bieten eine ultrapräzise Mikrobearbeitung:

  • mit bis zu 0,2 mm dünnen Drähten
  • höchste Konturgenauigkeit
  • spiegelglatte Oberflächen

Highlights Erodieren / EDM-Verfahren by BAM

  • Moderne Prozessregelung durch hochwertigen Speed Power Generator (ISPG)

  • Optimale Ausnutzung von Kupfer- und Graphitelektroden dank Kombi Technologie Paket

  • Schneiden konischer Geometrien und kleinster Eckradien möglich

  • Senkerodieren: Bauteile bis 350 x 250 x 250mm

  • Drahterodieren: Bauteile bis 1030 x 800 x 345mm

Unser Maschinenpark in der erosiven Fertigung

Einsatzbereiche

Das Erodieren macht äußerst präzise Ergebnisse bei der Fertigung von Bauteilen mit harten Werkstoffen möglich. Beispielsweise sind folgende Branchen und Einsatzbereiche typisch:

Prototypenfertigung

Maschinen- und Anlagenbau

Elektronikindustrie

Medizintechnik

Luft- und Raumfahrt

Video zur erosiven Fertigung bei BAM

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Was ist Erodieren?

Beim Erodieren kommen elektrisch leitende Materialien wie beispielsweise Aluminium, Kupfer, Messing oder Stahl zum Einsatz. Durch elektrische Entladung, also Elektro- bzw. Funkenerosion, wird Material von einem Werkstück abgetragen. Das bearbeitende Werkzeug berührt das Bauteil dabei nicht. Die Bearbeitung findet in einem nichtleitenden Medium statt.

Im Englischen nennt man Erodieren „Eletrical Discharging Machining“, kurz EDM.

Welche Erodierverfahren gibt es?

Beim Erodieren unterscheidet man in erster Linie zwischen Drahterodieren und Senkerodieren. Drahterodieren, auch Drahtschneiden genannt, bedeutet, dass die Abtragung des Materials durch die Entladungen zwischen dem Werkstück und einem Draht, meist aus Messing, erfolgt.

Das Prinzip: Werkstück und Draht nähern sich in einem isolierenden Medium, dem so genannten Dielektrikum, so nah an bis Funken punktuell überspringen. An diesen Punkten entsteht ein elektrisches Feld mit großer Wärme, sodass das Material schmilzt, verdampft und somit abgetragen wird. Die gewünschte Form des Werkstücks entsteht.

Beim Senkerodieren kommt statt eines Drahtes eine Elektrode aus Kupfer oder Graphit zum Einsatz, die ungefähr die negative Form des zu bearbeitenden Werkstücks besitzt. Die Entladungen erfolgen auch bei diesem Verfahren in einem Dielektrikum.

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Isabell Forster

Vertriebsassistentin

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Nadja Ravn

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